Als die Feuerwehr eintraf, stellte sich heraus, dass sich der Brandherd in einem alten Kasernengelände befand. Die Halle stand vollständig in Flammen, bestätigte Polizeisprecherin Dörte Röhrs am Morgen. Die Brandursache ist noch unklar. Die Halle war etwa 15 mal 30 Meter lang. Das Feuer hatte bereits auf die umliegenden Sträucher und Bäume übergegriffen. Für die Einsatzkräfte kein leichter Einsatz, da das Gebäude total zugewachsen und verwuchert war.
Nach Auskunft von Augenzeugen musste ein Trupp mit Kettensägen eine Schneise schlagen, um Zugang zu dem Gebäude zu erlangen.Der Trupp bahnte sich den Weg zum Brandobjekt und schaffte Platz für die anrückenden Löschtrupps. Sofort wurde mit der Brandbekämpfung begonnen. Mit mehr als vier Rohren wurde das Gebäude schließlich intensiv abgelöscht. Die eingestürzten Wände und das Dach machten die Löscharbeiten besonders schwer. Die Einsatzkräfte mussten die darunterliegenden Glutnester finden und ablöschen.
Wie die Leitstelle der Feuerwehr am Morgen auf Nachfrage mitteilte, dauerte der Einsatz bis 5 Uhr morgens. Eine Brandwache wurde eingerichtet. Für die Kameraden aus Hennigsdorf soll es bereits der 28. Einsatz in diesem Monat gewesen sein.
Das ausgebrannte Objekt wurde an die Polizei übergeben. Die Kriminaltechniker werden am Vormittag vor Ort sein, um die Brandursache zu klären. Es kamen keine Personen zu Schaden, auch ein Übergreifen auf den Wald und angrenzende Gebäude konnte die Feuerwehr trotz aller Probleme verhindern. Nach Auskunft von Polizeisprecherin Dörte Röhrs wurde einigen Schaulustigen ein Platzverweis erteilt. Die Straße musste wegen des Einsatzes zeitweise gesperrt werden.