Eine Ford-Fahrerin hat am Sonntag einige Autofahrer in Hennigsdorf sowie die Polizei beschäftigt. Ihre auffällige Fahrweise war es, die zunächst Anlass zur Besorgnis gab.
Einer Autofahrerin, die offenbar eine Zeitlang hinter ihr fuhr, war das Auto, das sich in starken Schlangenlinien bewegte, gegen 15.40 Uhr in der Dorfstraße in Nieder Neuendorf aufgefallen. Sie alarmierte die Polizei.
Die Autofahrerin selbst blieb offenbar mit ihrem Wagen im Weiteren in der Nähe der auffällig lenkenden Frau, die auch immer wieder in den Gegenverkehr geriet. Dabei wäre es beinah zu einem Unfall gekommen, und die Ford-Fahrerin kam fast von der Straße ab, berichtet die Polizei nach den Beobachtungen der Frau.

Andere Autofahrerin stoppt die Frau zunächst

Beim Abbiegen in den Triftweg gelang es der Autofahrerin sogar, die Ford-Fahrerin zu stoppen. Dabei fiel ihr eine Sektflasche auf, die die Frau in der Hand hielt. Ihr Rat, doch besser nicht mehr weiterzufahren, verhallte aber ungehört. Die Ford-Fahrerin wendete plötzlich und fuhr in Richtung Hennigsdorf.
Inzwischen waren auch die alarmierten Polizeibeamten unterwegs. Erst im Kreisverkehr in der Ruppiner Straße am Hennigsdorfer Ortsausgang und damit erst nach mehr als vier Kilometer Strecke - konnte die Autofahrerin schließlich gestoppt werden. Wie sich herausstellte, hatte die Frau, die 54 Jahre alt ist und im Landkreis Oberhavel wohnt, tief in die Flasche geschaut: Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,57 Promille. Eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr wurde aufgenommen, der Führerschein sichergestellt und der Frau die Weiterfahrt untersagt.