Zwischen 400 und 500 ehrenamtliche Helfer aus ganz Deutschland sind in Kremmen beschäftigt. Seit vorigen Freitag sind Unterstützer vor Ort, treffen Vorbereitungen. Sie setzen unter anderem drei Kilometer Bauzaun, um das Gelände abzusichern. "Wir müssen noch zwei Bühnen aufbauen, das After-Show-Zelt, Stände und Fressbuden, Küche, Backstage-Bereich, Getränkelager, die Sanitäranlagen und vieles mehr", so Britta. Donnerstagabend soll alles fertig sein. "Es ist schon krass, wenn man hierher kommt und nur eine Wiese sieht, und vier Tage später steht ein komplettes Festivalgelände." Um die 40 Bands werden auftreten, Journalist und Blogger Sören Kohlhuber liest aus seinem "Buch Retrofieber", der Film "Das ist unser Haus" über ein Mietshäuser-Syndikat wird gezeigt, es gibt einen großen Pool sowie Punkrock-Karaoke. Der Start wurde den Punkern jedoch nicht leicht gemacht. Es gab mehrere Bandabsagen im Vorfeld, und der Regen überflutete die große Festivalwiese. "Im Backstage-Bereich haben sich sogar Schwäne eingenistet", so Britta. Das Wasser auf der Wiese sei inzwischen aber abgepumpt worden. Die Bühnen werden auf festem Boden stehen. Hilfe kam immer von Landwirt Christoph Brunner, der sein Areal zur Verfügung stellt.
Die Organisatoren wollen keinen Profit machen. Einnahmen fließen ins nächste Festival. "Wir wollen Transparenz", so Britta. Deshalb sind die Kremmener eingeladen, sich selbst ein Bild zu machen. "Sie können bei freiem Eintritt jederzeit vorbei kommen", so Britta. Erwartet werden wie im Vorjahr 2 500 Besucher. Diesen Donnerstag, 3. August, wird es einen Soundcheck geben. Sollten sich Kremmener durch den Lärm gestört fühlen, können sie das Problem am selben Tag zwischen 14 und 20 Uhr telefonisch melden: 0152 26 785 130.