Die Veltener Museen beteiligen sich am kommenden Sonntag am Tag des offenen Denkmals. Das teilt Museumsmitarbeiter Lars Lierow mit. Die beiden Dauerausstellungen und zwei Sonderaustellungen sind regulär von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Wer um 13 Uhr oder um 15 Uhr an einer Vorführung der historischen Kachelpresse teilnehmen möchte, muss sich allerdings vorher anmelden, denn maximal sechs Gäste können jeweils dabei sein. Interessenten melden sich im Museum unter info@okmhb.de an.

Malbögen und ein Museumsquiz

Malbögen und ein Quiz machen den Museumsbesuch für Kinder und Jugendliche abwechslungsreich. Große Gruppenführungen können dieses Jahr coronabedingt nicht angeboten werden. Abstände müssen eingehalten werden, und auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist Pflicht.
Das größte Exponat des Veltener Ofenmuseums steht im Freien, denn es passt nicht ins Museum. Das Gebäudeensemble der historischen Ofenfabrik A. Schmidt Lehmann & Co., erbaut im Jahre 1899, ist denkmalgeschützt. Das Fabrikgebäude beeindruckt durch seine Ziegelfassade.

Mehrere Ausstellungen zum Keramik-Kunsthandwerk

Die Ofengalerie im Dachgeschoss der historischen Ofenfabrik aus dem 19. Jahrhundert zeigt Ofenkunst und -geschichte aus drei Jahrhunderten. Die Ausstellung führt auf die Spuren der Keramik- und Ofenproduktion, die Velten einst über die Landesgrenzen hinaus bekannt machte.
Das Hedwig-Bollhagen-Museum zeigt in seiner Dauerausstellung einen Ausschnitt aus dem Schaffen der berühmten Keramikerin Hedwig Bollhagen, die in ihren HB-Werkstätten in Marwitz mit zeitlosen „Töppen und Kannen“ in charakteristischen Dekoren Keramikgeschichte geschrieben hat.
Die aktuellen Sonderausstellungen sind dem Veltener Töpferwerkstatt-Gründer Hermann Grothe beziehungsweise der Keramik-Künstlerin Heidi Manthey gewidmet.

Es gilt am 13. September ein ermäßigter Ticketpreis von 4,50 Euro, für Kinder bis zwölfe Jahr ist der Eintritt kostenfrei. Das Ofen- und Keramikmuseum Velten und das Hedwig-Bollhagen-Museum befinden sich in der Wilhelmstraße 32-33.