„Wir möchten den Eltern zeigen, was ihre Kinder eigentlich den ganzen Nachmittag so machen“, erklärt Madlen Klement, deren Töchter die Schule besuchen, auf welche die Hennigsdorferin in den 90er-Jahren selbst ging. „Es war immer so schön hier – bis heute“, schwärmt sie. „Wir als Mütter freuen uns, etwas bewegen zu können und die Schule voranzubringen“, sagt Madlen Klement. Auch Verena Arnolds Tochter geht dort in die Schule.
Weil die Oberschule eine Ganztagsschule ist, müssen die Jugendlichen bis zur zehnten Klasse regelmäßig an AGs teilnehmen, sofern sie nicht außerhalb der Schule in Vereinen oder anderen Institutionen Mitglied sind. Die Liste der Angebote ist nicht gerade kurz: Linedance, Artisten, Chor, Fußball, Tischtennis, Drachenboot, Volleyball, Theater, Technik – wer auf diese Schule geht, hat die Qual der Wahl. Englischlehrerin Simone Schalk leitet seit neun Jahren die Linedance-Gruppe, bei der zur Zeit 15 Schüler mittanzen. „Es sind ausschließlich Mädchen, allerdings hatte ich vergangenes Jahr auch zwei Jungs dabei“, berichtet die AG-Leiterin. „Das Angebot wird sehr gut angenommen, wir hatten auch schon einige Auftritte.“ Auch vom Hoffest ist die Lehrerin begeistert. „Es sind viel mehr Leute da, als im letzten Jahr“, sagt Simone Schalk. Das Hoffest wird bereits zum vierten mal gefeiert. Jedes Jahr stellen der Förderverein zusammen mit der Schule ein vielfältiges Programm auf die Beine.
Beliebt ist auch die Technik-AG. Dort lernen die Kinder, wie sie Veranstaltungen professionell begleiten. Vom Bühnenaufbau bis zur Tontechnik erklärt ihnen Peter Schramm, der normalerweise Biologie und Chemie unterrichtet, viel Wissenswertes über Technik, Ton und Licht. Derzeit nehmen zwischen zwölf und 14 Schülern an der AG teil. „Die Gruppen werde gerade durch die neuen Siebtklässler wieder aufgefüllt, da ist noch nicht so ganz klar, wie viele wir dieses Schuljahr werden“, sagt Peter Schramm.
Beim Hoffest haben sich unter den Schülern auch wahre Verkaufstalente gezeigt. Die Jugendlichen haben Adventsgestecke sowie gebrauchte Kleidung und Spielzeug verkauft. Die Erlöse fließen unter anderem in die Klassenkasse. „Wir wollen mal einen schönen Ausflug machen“, erklären die Schüler. (wol)