Dass es die Feierlichkeit geben würde, hatte die Polizei schon im Vorfeld mitbekommen, erklärte Polizeisprecherin Dörte Röhrs. So war frühzeitig der Kontakt zum Bräutigam gesucht worden, der sich sehr kooperativ gezeigt habe. Nach den Aussagen des Mannes sei nicht klar gewesen, ob es auch zu Salutschüssen kommen würde, weil das Teil der Traditionen bei einer tschetschenischen Hochzeit sei, so Röhrs. Zudem war nicht ganz klar, wie viele Teilnehmer zur Hochzeit erscheinen würden. Mit bis zu 300 Gästen war gerechnet worden, da alle Tschetschenen, die mittlerweile im Landkreis Ostprignitz-Ruppin wohnen, eingeladen waren sowie Bekannte aus ganz Deutschland. Letztlich erschienen aber nur rund 60 Gäste, die absolut friedlich und ohne jeden Zwischenfall feierten.
Daher hielten sich die Polizisten nur am Rande des Geschehens und kontrollierten die Hochzeitsgäste auf Waffen. Gefunden wurde aber keine.