"Der Nordwesten des Landes zeichnet sich durch eine stabile Wirtschaftslage aus. Das zeigen auch die aktuellen Zahlen im Vergleich. Denn im Brandenburger Schnitt haben wir den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit zum Vorjahr zu verzeichnen", zieht Beate Kostka, leiterin der Arbeitsagentur Neuruppin, trotzdem ein positives Fazit. "In erster Linie ist der Rückgang auf weniger Zugänge in Arbeitslosigkeit zurückzuführen. Das zeigt – die Unternehmen behalten ihr Personal an Bord."
Es sei auch – für diese Jahreszeit üblich – zu beobachten, dass sich mehr Menschen aus dem Gastgewerbe, dem Handel und Baugewerbe arbeitslos gemeldet haben, so Kostka. "Diese Entwicklungen werden in den kommenden Monaten sicherlich weiter zunehmen." Im Kreis macht sich zudem das Ende der Landesgartenschau bemerkbar. So meldeten sich in der Geschäftsstelle Wittstock 33 Menschen mehr arbeitslos, als noch im Oktober, was einem Anstieg der Quote um 0,4 Prozent auf 5,3 Prozent nach sich zog. Insgesamt sind dort jetzt 522 Personen ohne Job.