Mit dem Konzept soll nicht einfach jede freie Ecke in der Innenstadt zu einem Parkplatz erklärt werden. Es gehe stattdessen darum, ein Instrument zu finden, mit dem sich etwa der Verkehr steuern lasse, der bei der Suche nach Parkplätzen entsteht, erklärte Jan Juraschek, der Sachgebietsleiter für Stadtplanung, der das Vorhaben vorstellte. Begleitet wird die Konzeptfindung von zusätzlichen Überlegungen, etwa zu Möglichkeiten für Carsharing, Sammelplätze oder Radabstellanlagen. Schließlich gehe es darum, die Ziele der Neuruppin-Strategie 2030 mit einzubeziehen, die auf Umweltverbundlösungen setzt.
Zuerst aber wird die bestehende Bewirtschaftung grundsätzlich überprüft. Bislang wird dabei immer noch auf Grundlage der Überlegungen aus den 90er-Jahren vorgegangen. "Es haben sich seitdem aber viele Rahmenbedingungen verändert", so Juraschek.
Die Analyse bildet die Grundlage fürs weitere Vorgehen. Anschließend soll ein Katalog mit möglichen Veränderungen erstellt werden. Um auch die notwendige Akzeptanz für die Neureglung zu schaffen, soll sie nicht einfach aufgedrückt werden. Vielmehr will die Verwaltung auf einen diskursiven Prozess mit einer möglichst breiten Beteiligung setzen,