Wegen der eigenartigen Fahrweise des Lkw-Gespanns, das auf dem Gelände eines Autohofs an der B 167 bei Neuruppin fuhr, riefen Zeugen am Sonnabend (15. Mai) gegen 21 Uhr die Polizei. Die Beamten kontrollierten den offenbar stark alkoholisierten Mann. Dabei stellte sich heraus, dass er beim Abstellen seines Fahrzeuges einen danebenstehenden Laster leicht beschädigt hatte.  Ein Atemalkoholtest, der erst einige Stunden nach dem Unfallgeschehen durchgeführt werden konnte, ergab noch immer einen Wert von 1,27 Promille.

Polizei stellt Führerschein sicher

Nachdem der Mann aus Weißrussland ausgenüchtert hatte, wurde ihm mit Hilfe eines Dolmetschers die Möglichkeit gegeben, sich zur Sache zur äußern. Weiterhin wurde eine Sicherheitsleistung erhoben. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte der Mann seinen Weg zu Fuß fortsetzen.
Der Führerschein wurde sichergestellt. Zudem wurden die Daten des in der Sattelzugmaschine verbauten Kontrollgerätes als Beweismittel gesichert und ausgelesen. Dabei stellten die Beamten zunächst keine Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten fest, teilte die Polizei mit.