Ein 14-jähriges Mädchen und ein unbekannter Mann hatten in der Zeit vom 13. bis zum 27. Oktober Kontakt über einen Messenger-Dienst. Erst tauschten sie laut Polizei unverfängliche Textnachrichten aus. Doch dann übte der Mann Druck auf das Mädchen aus und forderte intime Bilder von ihr.
Aus Angst, dass er sie zu Hause aufsuchen wird, kam die 14-Jährige der Aufforderung nach. Als der Unbekannte weitere Fotos haben wollte und mit der Veröffentlichung der bereits erhaltenen drohte, vertraute sich das Mädchen einem Erwachsenen an. Gemeinsam erstatteten sie am Mittwoch, 27. Oktober, eine Anzeige.

Polizei weist auf bekannte Masche hin

Die Polizei weist darauf hin, dass Täter ihre potenziellen Opfer in solchen Fällen anonym im Internet oder über Messenger Dienste kontaktieren und schnell ein freundschaftliches Verhältnis zu ihnen aufbauen. Ist das Vertrauen geschehen, werde eine emotionale Ebene aufgebaut und letztlich würden intime Bilder verlangt. Sind diese erst einmal versandt, besteht keine Möglichkeit mehr, den Zugriff auf die Dateien zu kontrollieren. Oft werden potentielle Opfer erpresst: Sie sollen Geld zahlen, um eine Veröffentlichung der Fotos zu verhindern.