Die Gemeindevertreter haben deshalb am Mittwochabend einstimmig dafür gestimmt, ab 2021 einen Bürgerhaushalt einzuführen. Dafür sollen jährlich 5 000 Euro aus dem Etat der  Gemeinde zur Verfügung gestellt werden. Die Einwohnern haben  nun bis Oktober die Gelegenheit dazu, Vorschläge einzureichen. Anschließend soll es eine Versammlung geben, bei der darüber gesprochen wird, welche Vorhaben umgesetzt werden. Abschließend stimmen dann die Gemeindevertreter ab.
Das Modell des Bürgerhaushalts wird in immer mehr Städten und Gemeinden genutzt. Als erste Kommune im Altkreis Ruppin führte Neuruppin einen solchen Etat ein. Auch in Kyritz steht den Einwohnern dadurch Geld zur Verfügung, mit dem sie kleinere Projekte im öffentlichen Raum realisieren können.