Das erklärte Christoffers am montag in Neuruppin bei der Auftaktveranstaltung des diesjährigen Konversionssommers. Die internationale Nachfrage nach Know-how bei der Umnutzung brach liegender Flächen nehme stark zu, so der Minister. Als Beispiel nannte er seinen bevorstehenden Besuch in China, wo er im Rahmen der Weltausstellung in Shanghai für den Wirtschaftsstandort Brandenburg werben möchte. Dort werde es mehrere Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt Konversion geben, so Christoffers.
Trotz des guten Renommees der Konversion in Brandenburg könne sie jedoch nicht alle Probleme lösen. So gebe es in der Mark einige Beispiele für Tabuflächen, die eingezäunt sind und bleiben, weil sie zu stark belastet sind.
Der Konversionssommer steht in diesem Jahr unter dem Motto „Konversion – Kraftfeld für Brandenburg“. Damit sollen die rund 20 vormals militärisch genutzten Standorte ins Bewusstsein rücken, auf denen Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien entstanden sind. Inwieweit auch die Kyritz-Ruppiner Heide diesem Vorbild folgen könnte, ließ Christoffers unter Verweis auf den bisherigen Stand der Diskussion darum völlig offen. Er sagte jedoch einen Landesanteil für die dort anstehende Konversion zu.