Der Impfbus kann am Sonnabend, 24. April, erneut in die Prinzenstadt kommen. Bis zu 300 zusätzliche Termine für die Verabreichung des Serums Biontech können dadurch an die Einwohner vergeben werden. Dazu müssen sich aber genug Teilnehmer finden. Rheinsbergs Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow (BVB/Freie Wähler) ruft deshalb dazu auf, sich für eine Impfung anzumelden.

Viele weitere Menschen sind impfberechtigt

Geimpft wird aktuell nach den Paragrafen 2 und 3 „Schutzimpfungen mit höchster sowie hoher Priorität“ der Impfverordnung des Bundes. Zu den Berechtigten gehören somit unter anderem alle, die älter als 70 Jahre sind. Doch auch altersunabhängig sind zahlreiche weitere Personen impfberechtigt. Hierzu zählen zum Beispiel bis zu zwei enge Kontaktpersonen einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person ab Pflegestufe 1 oder einer Schwangeren. Die Kontaktpersonen bestimmen die Schwangere beziehungsweise die pflegebedürftige Person. Auch Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen und aus priorisierten Berufsgruppen sind impfberechtigt.
Aktuell können sich im Land Brandenburg alle Personen der Priorisierungsstufe 1 „höchste Priorität“ im Alter ab 18 sowie erste Personengruppen der Priorisierungsstufe 2 „hohe Priorität“ im Alter ab 18 impfen lassen. Der Impfstoff von Biontech/Pfizer kann bereits an Anspruchsberechtigte, die älter als 16 Jahre sind, verabreicht werden. Zu den aktuell Impfberechtigten gehören:
● Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Altenpflege,
● Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko, beispielsweise Intensivstation, Notaufnahme, Rettungsdienste,
● Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion besteht,
● Personen, bei denen aufgrund einer schweren Vorerkrankung oder Behinderung ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf besteht,
● Personen, die in der Kindertagesbetreuung, in der Kindertagespflege, in der Primarstufe oder in Förderschulen tätig sind,
● Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben.
● pflegende Angehörige
● Mitarbeiter sonstiger beruflicher Gruppen der Priorität 2, die im Rahmen der letzten Impfverordnung neu hinzukamen: Personen, die in Auslandsvertretungen, für das Deutsche Archäologische Institut, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
● die in der Impfverordnung vorgesehenen zwei Kontaktpersonen von nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen oder behinderten Personen sowie
● zwei Kontaktpersonen von Schwangeren,
● Personen, die in Schwangerschaftsberatungsstellen die Anpassung von Diaphragmen durchführen,
● Mitglieder der Feuerwehr oder Angehörige der Polizei und weiterer technischer Hilfsdienste,
● Personen die sich als Wahlhelfer gemeldet haben und berufen sind.
Wer zu genannten Gruppen gehört, kann für die zusätzlichen Impfmöglichkeiten am 24. April, unter 033931 34940 einen Termin vereinbaren. Die Leitung ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr von Mitarbeitern der Stadt Rheinsberg besetzt.
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