Während die Impfquoten und aktuell noch niedrige Infektionszahlen derzeit manchem Optimisten schon Grund für vorsichtige Zuversicht geben könnten, bereitet sich auch das Museum Neuruppin schrittweise auf eine Zeit nach der Pandemie vor.

Aufruf gestartet, um Exponate und Geschichten zu sammeln

Denn die Einrichtung hat sich die Frage gestellt, wie die Menschen künftig an die Pandemie erinnert werden können. Dazu bittet das Museum in einem Aufruf um Hilfe, um die Zeit für künftige Generationen festhalten zu können. Fotos, Dokumente, persönliche Erinnerungsstücke, Alltagsgegenstände, die die Veränderungen und Herausforderungen in der Pandemie in Neuruppin festhalten – das und mehr wird gesucht.
Von der selbst genähten Gesichtsmaske mit besonderer Geschichte bis zur Einladung zum Impftermin, Beschreibungen, wie der Alltag im Kindergarten aussah, wie die Freizeit verbracht wurde, oder wie der Kontakt zu Freunden und Verwandten gehalten wurde – die Einrichtung erhofft sich eine möglichst breite Beteiligung. Wer dazu beitragen möchte, kann sich beim Museum auf zwei Arten melden: telefonisch unter 03391 3555100 oder per E-Mail an info@museum-neuruppin.de.
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