Für private Veranstaltungen in den Gemeindehäusern der Fehrbelliner Ortsteile gelten wieder Personenbegrenzungen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation und Empfehlungen des Gesundheitsamtes „sehe ich mich gezwungen, die Nutzung der Gemeindezentren – zum Schutz der Menschen – wieder einzuschränken“, erklärte Fehrbellins Bürgermeister Mathias Perschall (SPD). Es ist die erste Rückkehr zu strengeren Vorkehrungen, nachdem ab Mitte März strenge Einschnitte galten, die dann Stück für Stück aufgehoben und abgemildert wurden.

Veranstaltern wird Begrenzung vorgeschrieben

Seit Anfang des Monats gelten die Beschränkungen – jedoch nur für Veranstaltungen, die komplett drinnen stattfinden. Sofern auch der Außenbereich mitgenutzt wird, kann die Zahl der Teilnehmer auch höher liegen. Drinnen darf jedoch zu keinem Zeitpunkt die Teilnehmerzahl die vorgeschriebenen Grenzen überschreiten. Verantwortlich für die Begrenzung sind die Veranstalter, also diejenigen, die die Räumlichkeiten mieten – etwa für private Feiern. So wird in den Nutzungsverträgen, die mit ihnen abgeschlossen werden, die Teilnehmerzahlen festgehalten.

Grenzen richten sich nach der Raumgröße

Da die Räume sich in der Größe enorm unterscheiden, gibt es keine generelle Begrenzung. Stattdessen wurde für jedes Haus eine eigene Maximalzahl festgelegt. Diese gilt aber nur für die besagten privaten Feierlichkeiten. „Bei Veranstaltungen mit Sitzungscharakter ist laut Empfehlung des Gesundheitsamtes eine höhere Teilnehmerzahl möglich“, heißt es in der Ankündigung von Bürgermeister Perschall.

Die Obergrenzen in den einzelnen Gemeindezentren


Für die Häuser gelten je nach ihrer Größe unterschiedliche Teilnehmergrenzen:

Betzin 10

Brunne 15

Dechtow 15

Stadt Fehrbellin 10

Hakenberg 10

Karwesee 15

Königshorst 15

Langen 25

Lentzke (Saal) 30

Lentzke (Kaminzimmer) 10

Linum 30

Linum (Feuerwehrraum) 15

Manker 15

Protzen 25

Protzen (kleiner Raum) 10

Tarmow 15

Walchow 10