Um mit den  Menschen zu Heiligabend trotz der Corona-Pandemie Gottesdienste feiern zu können, laufen in der Gesamtkirchengemeinde Ruppin schon seit Sommer Planungen. Dabei werden mehrere Varianten erarbeitet. Welche umgesetzt werden kann, hängt aber davon ab, wie sich die Infektionszahlen weiter entwickeln. Klar ist, dass sich Kirchengänger nicht wie in sonstigen Jahren ohne jede Beschränkung in Gotteshäusern einfinden können.
Dennoch soll dafür gesorgt werden, dass sich mit einigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden kann, so Geschäftsführer Gregor Hamsch. „Miteinander ,Stille Nacht, Heilige Nacht‘ und ,Oh, Du Fröhliche‘ singen zu können, gehört für viele Menschen einfach dazu“, sagt er.

Open-Air-Lösungen könnten ein Ausweg sein

Eine der Ideen, wie das möglich sein kann, sind Open-Air-Gottesdienste. Sollte es erlaubt sein, würde die Gemeinde gern eine große Andacht auf dem Neuruppiner Schulplatz anbieten. Die Hoffnung ist, dort am 24. Dezember eine um 15 Uhr und zwei Stunden später eine weitere auf dem Kirchplatz in Alt Ruppin organisieren zu können. Auch in den Ortsteilen wie Wuthenow, Krangen oder Bechlin könnte es draußen Angebote zu den üblichen Gottesdienst-Zeiten geben.

Voranmeldungen sind für die Andachten unumgänglich

Nach Möglichkeit soll es darüber hinaus auch in der Klosterkirche Gottesdienste geben. Allerdings wäre deren Besuch nur nach einer vorherigen Anmeldung, vermutlich online, möglich, damit die Beschränkungen eingehalten werden können. Welche das sind, ist aber derzeit noch nicht abzusehen. Daher wird parallel dazu auch an anderen Lösungen gearbeitet. Denkbar seien etwa Digitalangebote.
Das Weihnachtsspiel, das die Junge Gemeinde traditionell beim Abend-Gottesdienst aufführt, wird es aber nicht in der Klosterkirche geben. Um den Menschen dennoch ein Stück Gewohntes präsentieren zu können, gebe es Überlegungen, dieses im Hof des Cafés Hinterhof aufzuführen, berichtet Pfarrer Thomas Klemm-Wollny.

Neuruppin