„Aufgrund des dynamischen Corona-Infektionsgeschehens sehen wir uns gezwungen, Angehörigenbesuche bis auf Weiteres zu untersagen“, teilte Verena Clasen, Sprecherin der Ruppiner Kliniken in Neuruppin, am Mittwoch mit.

Ausnahmen für Kinder und bei Sterbenden

Ausgenommen von dem Verbot seien lediglich Besuche bei minderjährigen Patientinnen und Patienten, so Clasen. Gleiches gelte für die Kontakte zu Sterbenden. „Möglich sind auch Angehörigengespräche bei beispielsweise onkologischen und anderen schwerwiegenden Erkrankungen.“ Weiterhin ist ebenfalls gestattet, dass eine Vertrauensperson Schwangere zu Entbindungen begleitet.
Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen, auch im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, wurden zudem sämtliche Veranstaltungen in den Ruppiner Kliniken vorerst bis einschließlich 15. November abgesagt.

Besuchsverbot in Kyritz und Wittstock

Bereits seit Montag gilt in den KMG-Kliniken an den Standorten in Kyritz und Wittstock ein generelles Besuchsverbot. „Ausnahmen sind in sogenannten End-Of-Life-Situationen möglich“, so Franz-Christian Meier, Leiter der Pressestelle der KMG-Kliniken über mögliche Besuche bei Sterbenden. Hierzu seien jedoch Absprachen mit den behandelnden Ärzten zwingend erforderlich. Die KMG-Kliniken wiesen zudem noch einmal darauf hin, dass an ihren Standorten keine Corona-Abstrichzentren eingerichtet sind. „Ansprechpartner für Coronatests sind die zuständigen Hausärzte und das Gesundheitsamt“, so Meier mit Hinweis auf die Corona-Hotline des Kreises unter der Telefonnummer 03391 6885376.