Als Ende September die beiden Betonbären verschwunden waren, die jahrzehntelang den Eingang der Bärenschänke in Nietwerder geschmückt haben, war die Sorge im Ort groß. Nun scheint das Kapitel der vermeintlich verschwundenen Skulpturen aber ein gutes Ende zu nehmen. „Sie sollen wieder nach Nietwerder zurückkommen“, verkündete Ortsvorsteher Wolfram Händel in dieser Woche zufrieden.

Bären sind gerade in Binenwalde

Offenbar hatte sich Bürgermeister Jens-Peter Golde (Pro Ruppin) mit dem Immobilienmakler Jörg Hoffmann, der die Figuren vom alten Eigentümer der Bärenschänke erworben hatte, in Verbindung gesetzt. „Er wäre bereit, die Bären zur Verfügung zu stellen, weil der ideelle Wert für Nietwerder höher ist als der materielle“, so Händel. „Ich freue mich darüber sehr“, machte er deutlich. Schließlich waren die Wogen im Ort recht hoch geschlagen, nachdem die beiden Bären aufgeladen und abtransportiert worden waren.

Die Bären brauchen einen neuen Platz in Nietwerder

Wann die Bären, die derzeit auf dem Gutshof in Binenwalde stehen, wieder in den anderen Neuruppiner Ortsteil zurückkehren werden, steht noch nicht fest, da zuvor ein geeigneter Platz gefunden werden muss.
„Der neue Eigentümer der ehemaligen Bärenschänke will sie wohl nicht haben“, so Händel. Daher soll nun nach Plätzen in Nietwerder gesucht werden, an denen die Bären künftig stehen könnten. Ein potenzieller Standort ist auf dem Dorfanger – und zwar in der Nähe der hölzernen Bärenstatue. Doch auch auf der Grünfläche hinter dem Feuerwehrgerätehaus sei ein Aufstellen denkbar, so Händel. Er hofft, dass auch die notwendige Genehmigung nicht für einen große Verzögerung sorgen wird. „Und wir überlegen auch, wie die Bären vielleicht repariert werden können“, berichtet Händel.