Weil es im Ort kein Dorfgemeinschaftshaus gibt, möchte der Ortsbeirat von Nietwerder das Gebäude, in dem bis Juli 2020 auch die Feuerwehr noch residierte, umbauen lassen. Eine Entscheidung der Neuruppiner Stadtverordneten zu dem Thema wird es aber erst im Dezember geben.

Größere Räumlichkeiten fehlen im Dorf

Das Gebäude in der Dorfmitte wurde bis zur Jahresmitte zur Hälfte von der Freiwilligen Feuerwehr Nietwerder genutzt, die aber mit der Zusammenlegung der Wachen in Alt Ruppin die Räume nicht mehr benötigt. Wahlen und Treffen des Ortsbeirates fanden in der anderen Haushälfte statt. Doch für Veranstaltungen gibt es im Ort keine Räume mehr – vor allem, seit auch die Bärenschänke verkauft wurde, deren künftige Nutzung derzeit unklar ist.

Auch neue Sanitäranlagen werden gewünscht

Bislang gibt es im Haus fünf Räume. Der größte davon bietet Platz für 20 Personen. Die Hoffnung von Ortsvorsteher Wolfram Händel ist es, dass eine Trennwand entfernt werden kann, um so Platz für bis zu 50 Personen zu schaffen. Im gleichen Zuge könnte auch der Fußboden angepasst und eine neue Sanitäranlage eingebaut werden. Ob sich die Pläne so umsetzen lassen, müsste von den Fachleuten im Bauamt der Stadt geprüft werden, so Händel bei der Klausurtagung der Stadtverordneten zum Haushalt. Ob und wie viel Geld die Stadt Neuruppin dafür freigeben möchte, wird sich nun zeigen, wenn der Etat für 2021 endgültig entschieden wird.

Gnewikow