Mit ihrem Weihnachtsprogramm gastierte Schlagersängerin Ella Endlich am Sonnabend, 17. Dezember, in der Neuruppiner Kulturkirche. Ihr Vater Norbert Endlich begleitete sie dabei am Piano, an der Gitarre und auch gesanglich.
Zum Auftakt spielte Norbert Endlich am Piano die Melodie des klassischen Weihnachtsliedes „Alle Jahre wieder“ für die etwa 450 Konzertgäste. Einige Eltern hatten auch ihre Kinder mitgebracht, damit diese Ella Endlich einmal live erleben können.

Begeisterter Empfang für Ella Endlich

Mit viel Applaus wurde Ella Endlich auf der Bühne begrüßt, und sie revanchierte sich dafür bei ihrer Fangemeinde gleich mit dem Motto-Lied „Endlich Weihnachten“. Und dass der Mann am Piano auch toll rezitieren kann, wurde beim Gedicht „Knecht Ruprecht“ deutlich.
„Vielen herzlichen Dank, wir freuen uns sehr, dass sie zu unserem traditionellen Weihnachtskonzert ‚Endlich Weihnachten‘ gekommen sind“, begrüßte Ella Endlich ihre Gäste. Norbert Endlich komponierte für seine Tochter ihren ersten Song, als diese noch 10 Jahre jung war. Von da an blieb er ihr ständiger Begleiter.

Gemeinsam durch den Winterwald

Gemeinsam ging es musikalisch mit „Wandern durch den weißen Winterwald“ weiter. Natürlich durfte an diesen Abend auch Ellas großer Single-Erfolg „Küss mich, halt mich, lieb mich“, dass der Komponist Karel Svoboda für den Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ komponierte, nicht fehlen. Als erste überhaupt wurde Ella Endlich von den Erben des Komponisten autorisiert, den Soundtrack zu nutzen. Schließlich erreichte sie mit diesem Lied sogar die Goldene Schallplatte.
Ella Endlich sang auch ihren großen Hit "Küss mich, halt mich, lieb mich".
Ella Endlich sang auch ihren großen Hit „Küss mich, halt mich, lieb mich“.
© Foto: Eckhard Handke
Den Ohrwurm sang Ella mit Gitarrenbegleitung von Papa Norbert zur Freude des Publikums schon im ersten Programmteil. Dabei wurde sie von Saalpublikum kräftig unterstützt. Mit „Fröhliche Weihnachten überall“, „Tannenbaum ich schmück‘ dich“ und „Das Sterntalermädchen“ nahm die Einstimmung auf das Weihnachtfest seinen Lauf.

Gespräche zwischen Vater und Tochter auf der Bühne

Zwischen den Liedern plauderten Vater und Tochter miteinander und gaben Geschichten aus ihrem Leben preis, dabei outete sich Norbert Endlich auch als Christstollengenießer. „Ich bin in Thüringen geboren und jedes Jahr gab es bei uns Zuhause an die zwölf Christstollen, die wir von Dezember bis Januar, Februar aßen. Das hat mich zum Süßmaul gemacht“, gestand der Musiker.
Zwischen den Liedern plauderten Vater und Tochter immer wieder miteinander und gaben Geschichten aus ihrem Leben preis.
Zwischen den Liedern plauderten Vater und Tochter immer wieder miteinander und gaben Geschichten aus ihrem Leben preis.
© Foto: Eckhard Handke
Zum Glück hat Ella das nicht geerbt, sie steht mehr auf herzhafte und deftige Kost. Mit dem Titel „Petit Papa noel“ sollte das Weihnachtskonzert enden. Da sich aber das begeisterte Publikum mit lang anhaltendem Applaus für die musikalischen Sternschnuppen am Vorabend zum vierten Advent bedankte, wurden noch drei Zugaben mit den Liedern „Holterdiepolter“, „Weihnachten bei uns“ und „Rise up“ gewehrt. Danach traten sowohl Ella und ihr Vater als auch die Gäste zufrieden und glücklich die Heimreise an.