Mit Kosten von rund 180.000 Euro plant die Neuruppiner Verwaltung, um sieben Monate lang Kinder in städtischen Kitas in Neuruppin mit Frühstück und Vesper zu versorgen. Der Hauptausschuss sprach sich bei seiner jüngsten Sitzung einstimmig dafür aus.

Ausschreibungen zum Essen sollen zeitgleich laufen

Dass der Zeitraum für das neu eingeführte Angebot so begrenzt ist, liegt vor allem daran, dass die Verwaltung alle Ausschreibung zur Essensversorgung synchron angehen möchte. Laut Neuruppins Sozialdezernten Thomas Fengler könne man durch die sieben Monate, um die es beim aktuellen Beschluss zu Frühstück und Vesper geht, gleich Erfahrungen sammeln, die in die nächste Ausschreibung für den ersten Vertrag mit einer vollen Laufzeit einfließen können.

Essensversorgung richtet sich nach Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung

Pro Kind und Essen wird in der Verwaltung von Kosten in Höhe von einem Euro ausgegangen. Der Stadtverordnete Ronny Kretschmer (Linke) zeigte sich zwar erstaunt von diesem niedrigen Ansatz, zumal in der Ausschreibung auch gefordert ist, dass die Lebensmittel regional und Bio sein sollen. Doch laut Fengler wird dieser Satz von vielen Kommunen angewandt, die ebenfalls Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) an die Essensversorgung anlegen.