Die Kernstadt hatte Ende 2012 4507Einwohner, im Vorjahr waren es 4526. Es starben 73 Einwohner, Geburten gab es aber nur 25. Besser sieht es bei den Zu- und Wegzügen aus. 291 Menschen wählten die Stadt zu ihrem neuen Wohnort, 262 leben nun woanders.
Verringert hat sich die Einwohnerzahl von Dorf Zechlin. Sie sank von 391 auf 372. Fünf Sterbefällen stehen zwei Geburten gegenüber. 38Menschen zogen weg, nur 22 zu.
Unterm Strich fast ebenso negativ ist die Bilanz des Nachbarortsteils Flecken Zechlin. Dieser verlor 14Einwohner. 744Menschen lebten dort Ende 2012.Es gab elf Todesfälle und sieben Geburten, 28 Zuzüge sowie 38Wegzüge.
Um 13Einwohner kleiner wurde Linow. Dort leben 329Bürger, ein Jahr zuvor waren es noch 342. Es gab zwei Sterbefälle und eine Geburt. 25frühere Linower zogen es vor, dort nicht mehr zu leben, 13 wählten sich Linow als neuen Wohnort.
Kagar verlor elf Einwohner. Dort leben nun 196 statt 2011 noch 207 Menschen. 17 Bürger zogen weg, neun kamen neu in den Ortsteil. Es gab vier Trauerfälle und eine Geburt.
Unter die 100-Einwohner-Schwelle droht Großzerlang zu sinken. Die Einwohnerzahl im nördlichsten Rheinsberger Ortsteil sank von 110 auf 101. Acht Bürger verließen die Gemeinde, einer zog zu. Geburten wurden in dem Ortsteil keine verzeichnet, zwei Menschen starben im Jahr 2012.
Auch Schwanow wurde kleiner. Die Einwohnerzahl sank dort von 145 auf 139. Es gab fünf Wegzüge und zwei Zuzüge. Auch in Schwanow wurde niemand geboren, aber drei Menschen starben.
Zechow droht wie Großzerlang unter die Hunderter-Marke zu fallen. Statt vor einem Jahr 107 Einwohnern, leben dort nun noch 102. Es gab neun Weg- und fünf Zuzüge. Auch in Zechow kam kein Kind auf die Welt. Es gab einen Todesfall.
Minimal verringerte sich die Einwohnerzahl von Zühlen. Statt 189 gibt es dort nur noch 187Einwohner. Drei Zühlener zogen weg, es gab zwei Zuzüge. Mit vier Geburten kommt Zühlen trotz seiner vergleichsweise wenigen Einwohner gleich nach der Kernstadt und Flecken Zechlin. Fünf Zühlener starben.
Ebenfalls um zwei Bürger verringerte sich die Anzahl in Kleinzerlang, wo nun noch 188 Menschen leben. Zu- und Wegzüge halten sich mit jeweils 15 die Waage. Es gab in der Pälitzsee-Gemeinde eine Geburt und drei Trauerfälle.
183Menschen lebten Ende 2012 in Heinrichsdorf. Ein Jahr zuvor waren es 184. Fast ausgeglichen ist die Bilanz bei der Zu- und Abwanderung. NeunEinwohner zogen weg, acht kamen neu in den Ort. Es gab eine Geburt und einen Todesfall.
In Wallitz gab es Ende 2011 191 Einwohner. Daran änderte sich Ende 2012 nichts. Zwischenzeitlich fanden allerdings sechs Zu- und vier Wegzüge statt. Ein Kind erblickte 2012 das Licht der Welt, drei Menschen starben im selben Zeitraum.
Ebenfalls um einen Einwohner sank im Jahr 2012 die Bevölkerung in Braunsberg. Dort lebten zum Jahresende 140Bürger. Es gab sieben Weg- und sechs Zuzüge, eine Geburt und einen Sterbefall.
Noch kleiner wurde die einstmals kleinste Festlandsgemeinde Deutschlands, Basdorf. Dort leben statt 27Einwohnern nun noch 26. Niemand verließ den Ort, niemand zog zu. Es gab einen Todesfall.
In nur drei Ortsteilen erhöhte sich die Einwohnerzahl. Die geringste Zunahme gibt es in Luhme. Dort lebten zum Jahresende 146 Bürger, ein Jahr zuvor waren es 144. Zehn Neu-Luhmern stehen sieben Wegzügler gegenüber. Geboren wurde niemand, es gab einen Todesfall.
In Dierberg leben 292 Menschen, ein Jahr zuvor waren es 288. Als neuen Wohnort wählten 23Frauen und Männer Dierberg, 19 andere zogen weg. Es gab eine Geburt und einen Todesfall.
Gut lebt es sich anscheinend in Zechlinerhütte. Die Einwohnerzahl stieg um 15 von 369 auf 384 an. Es gab 24Zuzüge, aber nur elf Wegzüge. Zwei Kinder wurden geboren. Kein Zechlinerhütter starb.
Im Verlauf der vergangenen sechs Jahrzehnte hat sich die Einwohnerzahl auf dem Gebiet der heutigen Stadt Rheinsberg stark verringert. 1950 gab es rund 11000 Rheinsberger, 1960 waren es noch 10400. Im Jahr 2000 lebten 9600 Menschen in der Stadt. Für 2030 prognostiziert das Landesamt für Statistik einen Rückgang der Bevölkerung auf 6400 Einwohner.