Lehren aus den Punktspielen gegeneinander waren nur bedingt zu ziehen. Wustrau holte aus den sechs Partien elf der 18 möglichen Punkte (30:13 Tore). Aber Karstädt tritt lediglich mit acht Feldspielern an, was für den Gegner eine gewaltige Umstellung bedeutet. So auch im Pokalwettbewerb. Wustrau hatte erheblich mehr Spielanteile, aber die Konter der Karstädter sorgten für extreme Gefahr. Nach 14 Minuten stand es bereits 2:0, nachdem Tobias Lattorff und Maximilian Graap eingenetzt hatten. Dass der TSV im Spiel blieb, hatte er dem Treffer von Domenic Biemann zu verdanken (20.). Doch mit einem immensen Laufaufwand in der Defensive beeindruckte Karstädt weiterhin und hielt den Gegner weitgehend fern aus dem Strafraum. Zudem fischte Keeper Florian Wilts alles weg. Der Druck ,den Wustrau recht geschickt aufbaute wuchs von Minute zu Minute und mündete in einem Foulspiel. Schiri Guido Rauchstein entschied auf Straßstoß - nicht unumstritten, aber nachvollziehbar. Biemann traf zum 2:2 und eröffnete eine fulminante zwölfminütige Endphase. Dass beide Mannschaften nach langer Saison und 80Finalminuten noch so viel Power entwickelten, sorgte beiden 40Karstädter und 60 Wustrauer Zuschauern für Verzücken.
Der TSV suchte rigoros
Der komplette Artikel steht in der Donnerstagausgabe des Ruppiner Anzeigers.