Weil der ursprüngliche Zeitplan für den Neubau der Neuruppiner Hauptwache der Feuerwehr nicht mehr gehalten werden kann, schwenkt die Verwaltung um. Statt in der Kernstadt soll das Geld nun in dem Ortsteil Gühlen-Glienicke in den Bau einer neuen Feuerwache investiert werden. Mit insgesamt 1,3 Millionen Euro für die kommenden drei Jahre hat Kämmerer Thomas Dumalsky das Vorhaben im aktuellen Haushaltsentwurf berücksichtigt, der bei der Klausurtagung der Stadtverordneten vorgestellt wurde.

Hauptwache in Neuruppin bleibt eine Frage des Standortes

Dass die dringend benötigte neue Hauptwache in Neuruppin erst einmal nach hinten verschoben wird, liegt laut Verwaltung am Beschluss der Stadtverordneten, die Standortfrage noch einmal grundsätzlich neu zu bewerten. Denn eigentlich war vorgesehen, für das Vorhaben am Bahnhof West zeitnah die Planung zu beginnen. Doch da das Rathaus gezwungen wurden, auch bislang unberücksichtigte Flächen zu prüfen, lässt sich dieser Zeitplan nicht mehr halten.

Gühlen-Glienicke und Binenwalde werden zusammengelegt

Um dennoch schon im nächsten Jahr etwas für die Feuerwehren im Stadtgebiet zu tun, wird nun also auf Gühlen-Glienicke gesetzt. Auch dort gibt es einigen Investitionsbedarf. Mit dem Neubau der Wache sollen auch die Standorte Gühlen-Glienicke und Binenwalde zusammengelegt werden und einen weiteren Stützpunkt bilden – analog zu dem, der zuletzt in Alt Ruppin mit der neuen Wache geschaffen wurde.