Duo reißt Hansa-Team mit
Vor allem Joel Lutter, der Hansa-Zehner, und Jayden Schmalenberg, der Hansa-Neuner, spielten grandios auf. Lutter dirigierte aus dem Rückraum heraus, Schmalenberg traf aus allen Lagen (insgesamt elf Turniertore). Und nicht zu vergessen: Christian Hefenbrock. Der Torwart musste nicht ainmal hinter sich greifen. Mit einer makellosen Bilanz von fünf Siegen aus fünf Spielen und 25:0 Toren marschierten die Wittstocker durch die Vorrunde und lösten souverän das Ticket für die Endrunde am 12. Januar. Auch beim Finalturnier dürften Lutter und Co. zu den Mitfavoriten zählen.
Futsal-Krimi bei den Junioren

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Dann jedoch werden sie höchstwahrscheinlich mehr Gegenwehr haben. Denn bei der Vorrunde mussten sie keine dicken Bretter bohren. Auch wenn Trainer Zehlke, der das Team vor Ort zusammen mit Jörg Lutter betreute, zwischendurch den "Schlendrian" bei seinen Jungs ausgemacht hatte. "Sie sind ein wenig nachlässig geworden", befand er nach dem mühsamen 2:0-Erfolg gegen Walsleben. Doch diese Phase war rasch beendet, zwei klare Erfolge folgten.
Interessant wurde es im Kampf um Platz zwei. Diese Platzierung war nämlich nicht unwichtig, denn auch der beste Zweite aus allen fünf Staffel zog in die Endrunde ein. "Wir dürften unsere Chance aber verspielt haben", ärgerte sich MSV-Trainer Danilo Möller nach einem verkorksten Match gegen Friesack. "Da haben wir hinten kapitale Böcke geschossen", sah er haarsträubende Fehler hinten und vorne "wenig Effizienz und Zielstrebigkeit". Obwohl sein Team hoch überlegen war und mit Tim Wichura einen ähnlich eleganten Spielmacher in den Reihen hatte wie die Wittstocker mit Joel Lutter, trafen die Neuruppiner das Tor nicht. Mal klatschte die Kugel an den Pfosten, mal parierte der starke Eintracht-Keeper Leander Verse klasse. Der MSV III belegte zwar am Ende Rang zwei, hatte mit neun Zählern aber drei weniger auf dem Konto als Blumenthal/Grabow als Zweiter der C-Staffel.
Friesack sicherte sich in der A-Staffel Bronze. Trainer Patrick Beinling war angesichts des ausgedünnten Kaders – "Ich hatte heute nur sieben von 14 Spielern dabei." – hochzufrieden.
Und Coach Robert Schröder von der SpG ProtzenII/Dabergotz sah seine Schützlinge "voll bei der Sache und mit Spaß dabei", räumte aber ein: "Uns fehlt schon noch einiges, um richtig mitzuhalten. Aber jedes Turnier, jedes Spiel bringt uns weiter."