Alljährlich kommt der Wintereinbruch überraschend: Am Donnerstagmorgen, 9. Dezember, waren die Straßen in Ostprignitz-Ruppin stellenweise extrem glatt. Fünf Unfälle waren laut Polizei auf die Witterung zurückzuführen, bestätigt Polizeisprecherin Christin Knospe. Bei der Feuerwehr verlief der Morgen ruhiger. Zumindest die Kameraden der Neuruppiner Hauptwache rückten nicht aus.
Gegen 9 Uhr am Donnerstag hatte ein 41-jähriger Lkw-Fahrer am Ortsausgang von Keller in Richtung Schönermark die Kontrolle über sein Gespann verloren. Das mit Holz beladene Fahrzeug kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Ein Brückengeländer, das Ortsschild und drei Leitpfosten wurden beschädigt.
Um kurz vor 10 Uhr kam ein 27-Jähriger in einem Daewoo zwischen Molchow und Alt Ruppin von der Straße ab. Der Wagen war laut Polizei nur mit Sommerreifen ausgerüstet und geriet ins Rutschen.
Auf der Neuruppiner Goethestraße ereignete sich um 10.05 Uhr der nächste Unfall: Ein Dacia-Fahrer war für die Witterung zu schnell unterwegs und kam beim Abbiegen von der Straße ab. Das Auto prallte gegen eine Laterne.
Ein 21-Jähriger wurde um 10.20 Uhr zwischen Fehrbellin und Lentzke leicht verletzt: Sein Wagen prallte gegen einen Baum. Kurz vor 11 Uhr wurde der Polizei der letzte witterungsbedingte Unfall gemeldet: Auf der A24 zwischen den Anschlussstellen Neuruppin und Neuruppin-Süd war ein Ford in die Leitplanke gefahren.