Nach einer anfangs offenen Begegnung (6:6) ließ sich die HCN-Abwehr immer weiter zurück fallen. Die entstehenden Räume nutzte Wittenberge mit seinen beweglichen Rückraumspielern (6:12/20.) Nach der Neuruppiner Auszeit arbeitete die Abwehr deutlich offensiver und verkürzte bis zur Pause auf 9:12. Mit dem ersten Tor nach der Halbzeit legte das Heimteam nochmals nach, hatte dann aber 15 Minuten keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Die in der jetzigen Formation agierende HCN-Angriffsreihe hatte deutliche Abstimmungsprobleme. Die entstehende Unsicherheit nutzten die Gäste, um sich auf 21:12 abzusetzen. Das Spiel war damit entscheiden. Neuruppin ging auf eine Manndeckung gegen den Wittenberger Spielmacher Tobias Stolzki über. Das zeigte zwar Wirkung und störte den PHC-Angriff. Da aber die Abwehr nicht mehr zur benötigen Sicherheit fand, konnte der Rückstand auch nicht mehr verkürzt werden.
"Der Gegner war heute einfach besser. Das muss man dann auch mal akzeptieren", befand Thomas Engelhardt.