Januar
● Die Sicherung des historischen Gutes Gentzrode begann nach jahrelangem Stillstand.
● Eine Diskussion startete, die die Neuruppiner das ganze Jahr hindurch begleiten sollte: Welcher ist der beste Standort für die neue Hauptwache der Feuerwehr? Im Dezember lässt sich noch immer sagen: Die Meinungen gehen auseinander. 2021 soll Klarheit bringen.
Februar
● Neuruppin will beeinflussen, wie Bauland und Wohngebiete entwickelt werden. Familien sollen dabei bevorzugt werden. Eine Wohnungsmarktstudie soll das laut Verwaltung regeln. Sie wurde im Februar 2020 angestoßen.
● Das Sturmtief „Sabine“ fegte über die Region. Vorsichtshalber wurde unter anderem der Tierpark Kunsterspring für einen Tag geschlossen. Die Schäden waren aber überschaubar.
● Die Grüne Liga informierte in Neuruppin über mögliche Atommüll-Endlager in der Region. Unter anderem Wulkow ist im Gespräch.
März
● Bei der Messe „#neuruppinfeiert“ haben sich erstmals viele Händler in der Stadt zusammengetan. Das Engagement wurde belohnt: Später gab es einen Preis der IHK für das Konzept.
April
● Der Umzug der Gentz-Schule in die Container begann, die während des Schulumbaus bis 2022 als Übergangslösung dienen.
● Der Einzelhandel öffnete nach der Zwangspause am 23. April wieder.
● Neuruppins Stadtverordnete beschlossen, künftig Sitzungen als Livestreams im Internet zu übertragen.
Mai
● Die Freigabe der Molchowbrücke musste schon wieder verschoben werden. Derweil fuhr ein Boot gegen die Beschilderung, die unter der Brücke die Fahrrinne markiert.
● Im Neuruppiner Volksparkstadion setzte der MSV den symbolischen ersten Spatenstich für den neuen Kunstrasenplatz.
Juni
● Die Gesamtkirchengemeinde Protzen-Wustrau-Radensleben stellte ihre Pläne für Radensleben vor: Kirche, Kita und Pfarrhaus sollen entwickelt werden. Unter anderem ein Energie-Bildungsforum ist geplant.
● Auch in der Neuruppiner Klosterkirche gab es Handlungsbedarf: Die Kirchengemeinde muss dort viel Geld investieren. Weit mehr als eine Million Euro müssen ins Wahrzeichen gesteckt werden.
Wölfe töteten zwölf Schafe in Zippelsförde. Selbst ein moderner Weidezaun schützte die Tiere nicht.