Klimaaktivisten der Gruppe Letzte Generation haben der Staatsanwaltschaft Neuruppin am Montag Unterlagen mit Unterschriften von Unterstützern übergeben. Damit reagierten sie auf Ermittlungen der Justiz, die gegen die Gruppierung wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeht, weil diese Anlagen der Ölraffinerie PCK in Schwedt attackiert haben soll.
Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Neuruppin sagte, es seien am Montag schriftliche Unterlagen übergeben worden. Die Wachtmeisterei habe diese angenommen. Die Unterlagen müssten nun erst einmal geprüft werden, hieß es.

Letzte Generation überreicht Petition mit 1700 Unterschriften

Die letzte Generation teilte mit, Unterstützer hätten der Staatsanwaltschaft eine Petition überreicht, in der sich mehr als 1700 Menschen dazu bekannt hätten, Teil der Letzten Generation zu sein. Zu der Zahl machte die Behörde in Brandenburg keine Angaben. Bereits Ende Dezember vergangenen Jahres waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Neuruppin mehrere Hundert Selbstanzeigen von Unterstützern eingegangen.
Mit Durchsuchungen in mehreren Bundesländern waren Polizei und Staatsanwaltschaft gegen Klimaschutz-Demonstranten der Letzten Generation vorgegangen. Es geht etwa um Attacken der Aktivisten auf Anlagen der Ölraffinerie PCK in Schwedt im Nordosten Brandenburgs. Zum Stand des Ermittlungsverfahrens äußerte sich der Sprecher der Staatsanwaltschaft nach wie vor nicht.