Dass nun wegen der dünnen Personaldecke des Busunternehmens des Kreises die ersten Linien ausgedünnt werden, um wenigstens den Schülerverkehr absichern zu können, lässt sofort hellhörig werden.
Schließlich schwebt das Damoklesschwert des endgültigen Abgehängtseins ländlicher Bereiche über den Köpfen der Menschen. Aber bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass dem Unternehmen offenbar keine Alternativen zu diesem Schritt blieben.

Schulbusse sollen gesichert werden

Der Unmut wäre sogar noch größer, wenn plötzlich die Schüler aus weiter entfernten Orten nicht mehr mit dem Bus zur Schule kommen können. Genau das soll das aktuelle Ausdünnen aber verhindern. Und es wurde immerhin zuerst dort angesetzt, wo es noch einige Alternativen für ORP-Nutzer gibt.
Ob das reicht, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen. Dass aber nicht vorausschauend gearbeitet wird, soweit das die Umstände überhaupt ermöglichen, kann man der ORP aber offenbar nicht vorwerfen.