Die Neuruppiner Stadtverwaltung bereitet sich derzeit auf eine Bürgermeisterwahl unter besonderen Bedingungen vor: Am 8. November soll der Spitzenposten im Rathaus neu vergeben werden. Angesichts der Corona-Pandemie werden dabei bestimmte Vorgaben gelten: Gedränge in den Wahllokalen soll vermieden werden.

Wahlbenachrichtigungen sind verschickt worden

Laut Jutta Mießner, Leiterin des Hauptamtes, wurden die Wahlbenachrichtigungen bereits an die 26.479 Wahlberechtigten verschickt. Das gilt für alle Neuruppiner ab 16 Jahren. Seit Donnerstag ist die Briefwahl möglich, zu der die Verwaltung angesichts der Corona-Pandemie aufruft, damit möglichst wenige Menschen in den Wahllokalen aufeinandertreffen.
Mit der Wahlbenachrichtigung können die Briefwahlunterlagen angefordert werden. Diese können dienstags und donnerstags ohne Termin im Bürgerbüro abgeholt werden. Laut Jutta Mießner kann es da aber zu Wartezeiten kommen, da diese beiden Tage die einzigen ohne Termin im Bürgerbüro sind. Viele nutzen die Möglichkeit, sich die Unterlagen zuschicken zu lassen. Laut Mießner sind mit Stand von Donnerstag 460 solcher Briefe versandt worden.

Das Hygienekonzept für den Wahltag steht

Das Hygienekonzept für den Wahltag steht mittlerweile. Die allgemeinen Bestimmungen wie Abstandsregeln und das Tragen von Mund-Nasen-Schutz gelten im Wahllokal. „Aber wir werden den Begegnungsverkehr nicht ausschließen können“, sagt sie. Die Verwaltung schaut sich nun alle Wahllokale noch einmal an, um mögliche Wege festzulegen.
„Desinfektionsmittel werden wir am 8. November zur Verfügung stellen“, so Mießner. Ausweise müssen so vorgelegt werden, dass der Wahlvorstand diese nicht berühren muss. Zudem bitte die Verwaltung darum, dass Wähler ihren eigenen Kugelschreiber oder Filzstift mitbringen. „Wir werden aber zur Not auch etwas da haben, das ständig desinfiziert wird“, erklärt Jutta Mießner. Gleiches gilt für den Mundschutz. „Wir hoffen, wir sind für alle Eventualitäten gewappnet.“