Das Seefestival kehrt in diesem Herbst noch einmal zurück nach Wustrau. Am Sonntag, 1. November, wird das Event-Theater-Brandenburg im Zietendorf ein Gastspiel geben und das Stück „Takt und Taktlosigkeit – Zu Gast bei Richard Strauss” auf die Bühne bringen.
Das sollte eigentlich schon im Sommer gezeigt werden. Wegen der Corona-Pandemie musste Theaterleiter Hank Teufer die Premiere aber verschieben. In dem Stück werden Geschichten aus der bizarren Ehe zwischen Richard Strauss und seiner Frau Pauline unterhaltsam in Szene gesetzt.

Gastspiel im Gasthof

Große Musik und extreme Wutanfälle, all das gab es im Hause Strauss. „Die Bewunderung der ganzen Welt interessierte Richard Strauss weniger als ein einziger Zornesausbruch seiner Frau Pauline. Die gefeierte Sopranistin war bekannt für ihre halbhysterischen Anfälle und beschimpfte ihren Mann“, teilt Festivalsprecherin Gesine Sand mit. Doch wenn Richard Strauss sich nach einem dieser Wutanfälle schier übergangslos ans Klavier setzte und seine Lieder spielte, habe sie ihn schluchzend umarmt.
Zum Spielensemble gehören die Sopranistinnen Manja Sabrowski und Ute Beckert. Silke Rougk an der Violine sowie Dmitri Pavlov am Grandpiano sorgen für den richtigen Ton. Und Hank Teufer als Chronist schlüpft auch in die Rolle des Komponisten. Die Aufführung beginnt um 18 Uhr im „Gasthof zum alten Zieten“. Karten gibt es unter unter der Rufnummer 033925 90191 oder per E-Mail an info@seefestival.com.

Zwei Wustrau-Stücke in Berlin

Wer beim Seefestival die Stücke „Ein seltsames Paar“ und „Spamalot“ im Sommer in Wustrau verpasst hat, kann diese noch im Schlosspark Theater Berlin erleben. Festivaldirektor Marten Sand und seine Frau spielen „Ein seltsames Paar“ bis zum 8. November fast täglich. „Spamalot“ ist am 3., 4. sowie 23. November und am 7. Dezember in Berlin unter Einhaltung der Corona-Auflagen zu erleben. Weitere Infos und Karten gibt es unter 030 7895667100 und online unter www.schlossparktheater.de.