Die Berührungen müssen ganz vorsichtig sein, zaghaft schon fast. Sonst zerfällt alles zu Staub. Daher würde Jens Kanitz die Blätter am liebsten gar nicht bewegen – schließlich sind sie die Basis für künftige Kunstwerke. Der Neuruppiner Künstler hat aus einem alten Herbarium Neues, Ungewohntes geschaffen. Zwei der Arbeiten wurden nun in die Kunstsammlung des Deutschen Bundestages aufgenommen. Um den Ursprung, die Sammlung einheimischer ...