Gabel war der einzige, der aussichtsreich ins Rennen gegangenen vier Vertreter des MSV, der die Gruppenphase schadlos überstand. Alex Hopf gewann zwei seiner vier Gruppenspiele, verlor jedoch den Vergleich gegen den Kamener Tobias Bouerdick und schied damit als Gruppendritter aus. Nicht besser ging es Michel Peters und Johannes Adelt. Sie beendeten die Vorrunde ebenso wie Tobias Willuhn aus Hannover mit jeweils zwei Siegen. Adelt hatte den schlechtesten Gesamtdurchschnitt der drei Kontrahenten erzielt und schied damit aus. Peters hatte den Vergleich gegen Willuhn verloren und musste deshalb ebenfalls die Segel streichen.
Gabel dagegen gewann alle Gruppenspiele souverän und erreichte genau wie in der anderen Gruppe Tom Löwe aus Lobberich verlustpunktfrei das Halbfinale. Hier setzte er sich locker in drei Sätzen gegen Willuhn durch und qualifizierte sich damit neben Löwe, der mit Bouerdick ebenfalls kurzen Prozess gemacht hatte, fürs Finale. Die beiden bis dahin ungeschlagenen Kontrahenten lieferten sich eine hochklassige Partie. Gabel startete überlegen und gewann den ersten Satz sicher. Doch im zweiten Satz unterliefen ihm zwei Fehler, die Löwe ins Spiel zurück brachten. Der steigerte sich, gewann die Sätze zwei und drei und brachte den Titelverteidiger an den Rand einer Niederlage. Doch Gabel kämpfte verbissen, holte im vierten Satz einen Rückstand auf und erzwang den fünften alles entscheidenden Satz. Hier zeigte er seine ganze Klasse, zog früh davon und vollendete nach dem entscheidenden Stoß mit einem befreienden Urschrei die Mission Titelverteidigung. Hopf, Peters und Adelt landeten in der Endabrechnung auf den Plätzen fünf, sechs und sieben.