Das polnisch-brandenburgische Duo eroberte am zweiten Tag der Rallye Dakar im Weltklasse-Feld des Wüstenklassikers Rang fünf mit einer weiteren soliden Leistung. Auf dem Weg von Bisha nach Wadi ad-Dawasir meisterten der FIA-Marathon-Weltcup-Sieger von 2018 und der „Dakar“-Champion von 2011 die ersten schwierigen Dünen, knifflige Navigation, weite Täler und enge Canyons zwischen Bergen aus schwarzem Stein und eine atemberaubende Landschaft.

Tagessieg geht an Toyota-Team Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel

Der Tagessieg ging an das überragende Duo Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (Toyota). Auf die Beiden verloren Przygonski/Gottschalk als Tages-Achte 17 Minuten Zeit – unter anderem sechs davon aufgrund einer längeren Suche nach einem Wegpunkt im letzten Drittel der Etappe sowie einer kürzeren Wegsuche zur Halbzeit.

Pilot Jakub Przygonski mit seinem Fahrzeug zufrieden

Jakub Przygonski: „Eine schnelle Prüfung mit offener Wüste und einigen Abschnitten in den Dünen. Nicht leicht zu fahren. Dennoch haben wir einen guten Rhythmus gefunden. Mit kleineren Fehlern haben wir etwas Zeit verloren – doch alles in allem ist es gut gelaufen. Das Auto lief perfekt.“

Nicht allein im falschen Canyon unterwegs

Timo Gottschalk: „Eine lange, lange Prüfung. Bis zum dritten Kontrollpunkt lief alles nach Plan. Wir hätten wohl noch mehr Gas geben können. Danach – im letzten Drittel – wurde die Navigation sehr schwierig. Einmal haben wir nach dem Weg gesucht. Und einmal mussten wir den Canyon wechseln, weil wir im falschen waren. Aber damit waren wir nicht allein.“

Die Spitze nach der zweiten Etappe:

1. Stéphane Peterhansel/Edouard Boulanger (Mini) 7:17.18 Stunden

2. Carlos Sainz/Lucas Cruz (Mini) 7:23.55

3. Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (Toyota) 7:26.32

4. Matthieu Serradori/Fabian Lurquin (SRT) 7:31.39

5. Jakub Przygonski/Timo Gottschalk (Toyota) 7:41.45

6. Yazeed Al Rajhi/Dirk von Zitzewitz (Toyota) 7:44.50