Das vergangene Wochenende nutzte der Neuruppiner A-cappella-Chor zum Proben. Dazu war ein umfangreiches Hygienekonzept für eine mögliche Vorlage beim Gesundheitsamt nötig, bevor in der weitläufigen Werkhalle der Neuruppiner Firma Ruppiner Ausbau gesungen werden konnte.

Zoom-Proben während der Corona-Zeit

Die Zeit des Lockdowns überbrückte der Chor mit Online-Proben.
Seit den Sommerferien finden wieder regelmäßig Proben statt – anfangs unter freiem Himmel, aktuell in der Halle an der Mesche. „Mir ist es das Wichtigste, dass der Chor in der Corona-Zeit nicht auseinanderbricht und, dass wir proben können“, so der Chor-Vorsitzende Manfred Raabe. Viele Stunden hat er in die Hygieneregeln investiert. Dazu gehört nicht nur, dass überall Handdesinfektionsmittel stehen oder Klebemarkierungen die korrekten Positionen der Stühle der Sängerinnen und Sänger markieren, sondern auch, dass regelmäßig Pausen gemacht werden, obwohl das geöffnete Tor der Halle ständig für Durchlüftung sorgt.
Geübt hat Dirigent Nils Jensen mit dem Chor für mögliche Weihnachtskonzerte in diesem Jahr. Noch sind die Planungen für die Chorgala am 6. Dezember und die Aufführung des Weihnachtsoratoriums am 20. Dezember im Gange. Entsprechende Konzepte wurden bereits vorbereitet. Konkrete Entscheidungen hängen jedoch von einer neuen Umgangsverordnung ab, die nach dem 11. Oktober in Kraft tritt.

Neue Mitglieder gewonnen

Entgegen dem Trend anderer Vereine kann sich der A-cappella-Chor darüber freuen, während der Pandemie keine Mitglieder verloren, sondern sogar neue Mitsänger gewonnen zu haben. Sieben Chorstimmen kamen hinzu, sodass das Ensemble jetzt 51 Mitglieder hat.