Die drei Männer waren im Jahr 2018 im Schlachtbetrieb heimlich gefilmt worden. Die Aufnahmen, die später von der Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch veröffentlicht wurden, zeigen unter anderem wie Rinder unter mehrfachem Einsatz eines Elektrortreibers und durch das verdrehen des Schwanzes zur Schlachtung geführt wurden. Gefilmt wurde auch, dass Tiere vor dem Ausbluten nicht richtig betäubt waren. Die Aufnahmen haben damals bundesweit für Aufsehen gesorgt. Die Hafleg hat daraufhin ihre Schlachtung geschlossen. Die Tiere der Rhinmlich GmbH, zu der die Hafleg gehört, werden seither in Teterow geschlachtet. Der Hofladen, für den vor Ort das Fleisch verarbeitet wird, soll auch geschlossen werden, hatte Rhinmilch-Chef Hellmuth vor Kurzem bestätigt.