Inzwischen sind die Pläne aufgegeben, und nachdem die Neuruppiner Stadtverordneten im vorigen Jahr beschlossen hatten, den Bebauungsplan für das Hotel zu stoppen, wird das Grundstück nun zum Verkauf angeboten. Als "traumhaftes Objekt für Individualisten, Investoren, Visionäre und alle, die schon immer einen eigenen See haben wollten", wird das Grundstück beworben. Auch wenn es laut Makler Dirk Pospiech schon mehrere Interessenten gegeben hat, steht das Vorhaben derzeit auf der Stelle. Weil die Stadt keine Auskünfte an Nichteigentümer herausgebe, wüssten potenzielle Käufer nicht, wie sich das Gebiet entwickeln ließe. "Sonst hätten wir schon weiter kommen können", sagte Pospiech am Montag. Zu dem Grundstück gehören auch einige Bauten, die sich darauf befinden. Sie stammen zum Teil noch von 1987, als dort ein Kinderferienlager errichtet werden sollte. Dazu gehört unter anderem ein dreigeschossiges Wirtschaftsgebäude, das größtenteils entkernt wurde. Weiterhin gibt es auf der Fläche laut Inserat "ein recht marodes und ebenfalls entkerntes Fachwerkhaus", das unter Denkmalschutz steht,  sowie ein Wohnhaus mit einer Wohnfläche von rund 120 Quadratmetern. In dem Inserat wird damit geworben, dass es einen sehr guten Fischbesatz in dem See gebe, der zu dem Grundstück dazugehört.