Als das Kunstwerk in einem großen Container in Klosterheide eintraf, mussten erst mal die einzelnen Teile zusammengeschraubt werden. Am Sonnabend können die Besucher beim „Offenen Garten“ zwischen 10und 14Uhr die neue Skulptur bewundern – sofern sie sie auf der vier Hektar großen Fläche finden.
„Wir haben den Garten so angelegt, dass man die Kunstwerke suchen muss“, sagt von Maltzahn. Die Gestaltung hat Gartenarchitektin Gabriella Pape übernommen. Doch die Skulpturen, die sich zwischen Bäumen, Teich und Blumen tummeln, hat das Ehepaar selbst über viele Jahre hinweg zusammengetragen. Selbst den berühmten Salvador Dali hat von Maltzahn schon einmal persönlich getroffen. Er war beeindruckt, wie schnell der Meister des Surrealismus eine Zeichnung für Fans aufs Papier warf. „Das war wie bei einem Komponisten, der seine Musik im Kopf hat“, schwärmt der 72-Jährige.
So bekannt wie Dali ist der Franzose Danu nicht, doch er ist auf dem Rosenhof vertreten. Zwischen dem Efeu räkeln sich nackte Damen – zumindest ihre Umrisse, aus Stahl geschnitten, die dem Betrachter ihre Kurven zeigen. „Das ist mein Harem“, sagt von Maltzahn und lacht. Seine Frau hat nichts dagegen – schließlich hat Danu auch einen passenden Adonis dazu geschaffen.
Hasen gibt es in verschiedensten Formen, schließlich ist es das Wappentier des Freiherrn. Fast comichaft-komisch wirken die Bären- und Elefantenpyramiden von Philippe Berry. „Das sind kleine Spielereien“, sagt von Maltzahn. „Man muss nicht immer alles so ernst nehmen – Kunst muss gefallen.“