Den Erhalt, die Förderung und Nutzung der Stadt Freyenstein, von Kirche, Burg und Schlossanlage sowie dem Archäologischen Park hat sich der 1997 gegründete Förderverein Freyenstein Ostprignitz-Ruppin auf seine Fahnen geschrieben. Zu diesem Zweck organisieren die Mitglieder seitdem eigene Veranstaltungen und arbeiten auch mit den anderen Vereinen und touristischen Einrichtungen im Ort zusammen.
Erster Höhepunkt in diesem Jahr soll der Ostermarkt sein. Der Verein will wieder etwas anbieten, was für Kinder und Familien attraktiv ist. Vorsitzender Stefan Lischnewski: „Im vergangenen Jahr haben wir zum ersten Mal einen Flohmarkt zu Ostern veranstaltet und waren überrascht: Der Burghof war voller Besucher. Gestaunt haben wir damals auch, wie viele Kinder Freyenstein überhaupt hat. Das fällt sonst gar nicht so auf.“ So soll es am Ostersonnabend also wieder einen Flohmarkt für nicht gewerbliche Anbieter geben.
Das Altstadtfest im Juni des vergangenen Jahres im Archäologischen Park sollte die Aufmerksamkeit der Besucher auf die Geschichte der Stadt und die Einrichtung lenken, in der damals der zweite Bauabschnitt rund um die einstige Burganlage feierlich eröffnet wurde. Gefreut hat sich Stefan Lischnewski darüber, dass so viele Menschen Interesse am Archäologischen Park und am Fest hatten.
Ein Stadtfest wird es auch in diesem Jahr wieder geben und zwar Anfang August. Der Vereinsvorsitzende: „Doch es wird etwas sparsamer sein, denn 2013 wollen wir das 750-Jährige Bestehen von Freyenstein größer feiern.“
Wieder beteiligen will sich der Förderverein am Tag des offenen Denkmals Anfang September. Ideen dafür müssen noch entwickelt werden.
Zu einer schönen Tradition ist das Weihnachtsbaumwettschmücken vor dem ersten Advent geworden. Es soll auch in diesem Jahr wieder auf dem Marktplatz stattfinden und die Adventszeit einläuten. Die am schönsten geschmückten Bäume werden dann in Freyensteiner Einrichtungen ihren Platz finden wie in der Kita.
Eintritt wird der Förderverein auch weiterhin nicht für seine Veranstaltungen verlangen. Stefan Lischnewski: „Wir machen das vor allem für die Freyensteiner und erwarten nicht Busse voller Touristen.“ Die Aktionen müssten eben so organisiert werden, dass es finanziell aufgeht.
Von Kirsten Große
Gespannt verfolgten Besucher beim Mittelalterfest im vergangenen Jahr das Theaterstück der Gymnasiasten.Archiv