Mit diversen Strafverfahren – darunter wegen versuchten Raubes, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Beleidigung und mehr – endete für einen 34-Jährigen in Neuruppin der Freitagabend. Der Mann hatte zuerst gegen 19.30 Uhr versucht, an der Friedrich-Ebert-Straße einen 67-jährigen zu berauben. Er forderte von ihm Geld und drohte, ihn zu schlagen und umbringen.

Ein Zeuge verhinderte den Raub

Als ein Zeuge zu Hilfe kam, ließ der 34-Jährige von seinem Opfer ab, welches unverletzt blieb. Aus Wut trat er stattdessen gegen ein vorbeifahrendes Fahrzeug und schlug anschließend gegen ein weiteres, geparktes Fahrzeug. Beide Autos blieben unbeschädigt. Ein Atemalkoholtest bei dem 34-Jährigen ergab einen Wert von 2,92 Promille. Damit er keine weiteren Straftaten begehen kann, wurde er in Polizeigewahrsam genommen. Dabei beleidigte er dauerhaft die beteiligten Polizeibeamten und rief schließlich noch „Heil Hitler“. Nach einer Nacht in der Ausnüchterungszelle konnte er am Sonnabend wieder entlassen werden. Allerdings wird er sich jetzt wegen der Taten vom Freitag verantworten müssen.