Die Mitarbeiterin einer Neuruppiner Apotheke berichtete am 18. Oktober der Polizei von wiederholten Versuchen, mit gefälschten Impfausweisen digitale Impfzertifikate zu erlangen. Bereits am 14. Oktober versuchte ein 48-Jähriger, sich so ein Impfzertifikat zu erschleichen.
Am selben Tag erschien auch eine bisher unbekannte Seniorin in der Apotheke und versuchte, für einen 38-Jährigen und eine 37-Jährige aus Ostprignitz-Ruppin dieses digitale Impfzertifikat zu bekommen. Der diensthabende Apotheker allerdings bemerkte Unregelmäßigkeiten in den Dokumenten und wies die Rentnerin ab.
Eine Überprüfung ergab, dass die Ärztin, die in den Ausweisen angegeben war, die COVID-19 Impfungen nicht durchgeführt hatte. Daraufhin leitete die Kriminalpolizei Ermittlungen wegen des Verdachts auf Urkundenfälschung ein.