Sie sollten diesen um eine Ecke folgen und wurden dort zur "Taschenkontrolle" aufgefordert. Der 17-Jährige verneinte das, woraufhin einer der beiden Täter, ein russischstämmiger 17-Jähriger, die Opfer mit einem handgranatenähnlichen Gegenstand, der sich später als Feuerzeug herausstellte, einschüchterte. Beiden Jugendlichen wurden insgesamt 80 Euro abgenommen. Polizisten trafen die beiden Tatverdächtigen später in der Stadt.
Der afghanische 15-Jährige wurde in Absprache mit der Staatsanwaltschaft in die Obhut seiner Mutter übergeben. Gegen den 17-jährigen Täter wurde Haftantrag gestellt. Ein Richter verfügte  jedoch laut Polizeibericht wegen mangelnder Gründe eine Entlassung bis zur Hauptverhandlung, bei der sich die beiden Jugendlichen wegen schweren Raubes werden verantworten müssen.