Es läuft bei Jakub Przygonski und Timo Gottschalk. Das polnisch-brandenburgische Duo arbeitete sich bei der Rallye Dakar am Montag konsequent und kontinuierlich durch die äußerst anspruchsvolle achte Etappe. Auf dem Weg von Sakaka nach Neom festigten sie trotz zweier Reifenschäden zu Beginn der Prüfung ihren vierten Gesamtrang und bauten ihren Vorsprung auf die Verfolger auf über 40 Minuten aus.

Tagessieg an Al-Attiyah/Baumel im Toyota

Mit viel Sand und darin versteckt liegenden Steinen war auf dem zweiten Teil einer Marathon-Etappe ohne vorabendlichen Service kluges und vorsichtiges Fahren geboten. Dabei querten die Teilnehmenden die Felslandschaft von Neom, faszinierender Ausblick inklusive. Der Tagessieg ging an Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (Toyota), die Gesamtführung behaupteten Stéphane Peterhansel/Edouard Boulanger (Mini).

Reifenschäden wegen extrem spitzer Steine

Jakub Przygonski: „Zu Beginn war diese Prüfung extrem steinig und nach zwei Reifenschäden haben wir Tempo herausgenommen. Das war nicht so angenehm zu fahren – wir haben sogar Yazeed Al-Rajhi und Dirk von Zitzewitz überholt, die bereits vier Reifenschäden hatten.“
Timo Gottschalk: „Durch die Canyons, durch die Berge war die Navigation recht knifflig, haben wir aber gut gemeistert. Wir freuen uns, dass wir das Ziel erreicht haben. Im Service ist am Auto ist nun einiges zu checken und zu tauschen.“

Vorläufiger Gesamtstand Pkw nach der achten Etappe:
1. Stéphane Peterhansel/Edouard Boulanger (Mini) 29:36.49 Stunden
2. Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (Toyota) 29:41.39
3. Carlos Sainz/Lucas Cruz (Mini) 30:15.44
4. Jakub Przygonski/Timo Gottschalk (Toyota) 31:14.57
5. Joan Roma/Alexandre Winocq (Prodrive) 32:07.18