Am vergangenen Donnerstag ging die „Essbare Schule“ der Rheinsberger Grundschule mit einem neuen Projekttag in die nächste Runde. Motiviert durch den Gewinn des von der Preußenquell gestifteten Nachhaltigkeitspreises „Nachhall“ (wir berichteten), machten die Kinder die in den vergangenen Jahren gepflanzten Bäume, Sträucher und Kräuter sowie die Gemüsebeete winterfest.
Wie Primarstufenleiterin Annett Welzien mitteilte, wurden zudem der Kompost gesiebt, die Kräuterbeete neu bepflanzt und für die Obstbäume jeweils eine neue Baumscheibe angelegt, die zusätzlich gemulcht wurde. Die ersten und sechsten Klassen machten das durch die Corona-Pandemie vernachlässigte und somit zugewucherte Gemüsebeet wieder urbar. Während die Erstklässler die Vorarbeit leisteten und Beikräuter, wie Quecke und Goldrute entfernten, gruben die Sechstklässler anschließend mit ganzer Kraft die Beete um. Nun werden die Erstklässler noch eine Gründungung säen. Ein Höhepunkt der Aktion war laut Welzien die Pflanzung der alten Birnensorte „Gute Luise“, welche die Klasse 5b der „Essbaren Schule“ als Abschied vom Kiefernweg schenkte. Künftig werden sie an der Menzer Straße unterrichtet. Der nächste Projekttag zur Essbaren Schule ist vor den Osterferien geplant. Dann werden neue Obstbäume gepflanzt.