Diese hat Sozialwissenschaften in Duisburg studiert und begann 1992 ihr Berufsleben bei der Bundesagentur für Arbeit. Später war sie unter anderem Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur  in Berlin-Mitte. Beate Kostka, die bereits Neuruppinerin ist, freut sich nun auf die kommenden 14 Tage, die sie noch mit Cornelie Schlegel zusammenarbeiten wird. In ihrer Abschiedsrede blickte Schlegel dann zurück auf die vergangenen Jahre und deren Herausforderungen, wozu unter anderem die Einführungen der Hartz-Gesetze und die Finanzkrise 2008/2009 sowie ihre Auswirkungen zählten. Es seien intensive und herausfordernde Jahre in Neuruppin gewesen.
Martin Gorholt, Chef der Staatskanzlei des Landes Brandenburg, würdigte Schlegel als eine Aufbauhelfern. Als sie 2006 ihren Dienst in Neuruppin antrat, lag die Arbeitslosenquote in Deutschlands flächenmäßig größten Agenturbezirk, der die Kreise Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel, Prignitz und Havelland umfasst, bei 19,7 Prozent. Heute sind es rund fünf Prozent. Das bedeutet einen Rückgang um fast 70 Prozent. "Ich freue mich, dass wir als Arbeitsverwaltung an dieser bemerkenswerten Entwicklung mitgewirkt haben", so die scheidende Agenturchefin. Sie dankte ihren Eltern, Förderern, Unterstützern und Mitarbeitern.
Die neue Agenturleiterin hat mehrere Themen, die sie nun anpacken möchte. Dazu gehören die Digitalisierung und die Chancen, die das Vernetzen bietet. Als bekennender Fan des Öffentlichen Personennahverkehrs will sie sich zudem für eine bessere Mobilität einsetzen, denn diese sei ein Motor für Arbeit. Außerdem hält sie die Qualifizierung für  wichtig: "Jeder denkt an das Update für sein Handy, aber was ist mit dem Update für uns selbst?"