Positives Fazit trotz Absagen
MSC-Chef Frank Mauer resümierte: "Durch den späten Termin hatten wir nicht mehr die Möglichkeit, ein Fahrerfeld voller Stars zu bieten. Wir haben daher auf ein junges Feld gesetzt. Leider gab es kurz vor dem Renntermin noch einige Absagen. Ersatz war da sehr schwer zu bekommen. Ich denke aber, die Zuschauer haben bei gutem Wetter und einem nicht zu kalten Abend ein spannendes Speedway-Rennen gesehen."
Die internationale Soloklasse zeigte dem Publikum 20 spannende Heats und einen Finallauf, dem der Schwede Thörnblom seinen Stempel aufdrückte. Aus deutscher Sicht standen im Finallauf der Stralsunder Tobias Busch (zuvor bester Punktesammler/14), Dominik Möser (13) und Lokalmatador Steven Mauer (12). Letztgenannter überzeugte an diesem Abend nicht nur mit seinem neuen Outfit, sondern auch mit einem ziemlich schnellen Speed. Dazu rollten die beiden polnischen Fahrer Marcin Nowak (11) und Marcin Kozcielski (10) und der Schwede Thörnblom (14) ans Startband. Thörnblom hatte in Heat sieben einen Punkt an Marcin Nowak abgegeben und  damit die maximale Punktzahl von 15 verpasst. Ebenso wie Tobias Busch, der in Heat 9 gegen Thörnblom keine Chance hatte. Im Finale standen Thörnblom und Busch dann direkt nebeneinander am Startband. Busch hoffte dabei auf die innere Startbahn, um am besten wegzukommen, doch der Schwede erwischte den perfekten Start.
Viel Action boten die vier Seitenwagengespanne, die im Rahmenprogramm insgesamt viermal gegen einander antraten und mit ihren mitreisenden Drifts und Überholmanöver das Publikum begeisterten. Im vorletzten Lauf gab es eine kleine Kollision. Involviert war das spätere Siegerpaar. Es ging ohne Schäden weiter.

Endständeund ein Hinweis


Race of the Night 1. Mathias Thornblöm2. Tobias Busch3. Marvin Nowak4. Dominik Moser5. Marcin Kozcielski6. Steven Mauer

Seitenwagen 1. Ole Möller/Dana Frobös2. Jan Kempa/Sina Stickling3. Klaas Kregel/Emiel Bruins4. André Schöning/Kim Kempa

Tag der offenen TürDer MSC Wittstock öffnet am Donnerstag, 31. Oktober, den Heidering. Von 12 bis 18 Uhr gibt es Trainingsläufe in verschiedene Klassen (125 ccm, 500 cm). Auch die Oldies fahren. Die Zuschauer haben uneingeschränkten Zugang zum Fahrerlager. Für das leibliche ist gesorgt. red