Die Zeiten, in denen Rheinsbergs Feuerwehrjugend bei Zeltlagern ihre eigenen Zelte mitbringen musste, gehören der Vergangenheit an. Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Markus Rück übergab den Einheiten am Montag zehn Achtmann-Zelte.

80 bis 85 Mitglieder in den Jugendwehren

Wie Stadtjugendwart Marcel Ruhnow sagte, können mit der Spende in Zukunft nicht nur alle Kinder bei Campingausflügen untergebracht werden. Auch die Betreuer finden noch Platz. Denn neben den zehn Zelten, die die Sparkasse spendiert hat, verfügt die Feuerwehr bereits über sieben eigene. In der Kernstadt sowie in den Ortsteilen Linow, Zühlen, Braunsberg, Dorf Zechlin, Flecken Zechlin, Zechlinerhütte und Kleinzerlang besuchen 80 bis 85 Kinder die Nachwuchseinheiten. Einmal im Jahr geht es gemeinsam zum Kreisjugendlager – abgesehen von diesem Jahr, in dem das Treffen coronabedingt abgesagt werden musste. Alle zwei Jahre wird zudem zum Jugendfeuerwehrtag gezeltet. Hinzu kommen gelegentlich eigene Aktionen der Einheiten in den Ortsteilen.

Sparkasse dankt Feuerwehrnachwuchs

Laut Ruhnow hat der Mangel an Zelten bisher dazu geführt, dass einige Kinder sich ihre eigenen Zelte mitbringen mussten, was teils zu Verstimmungen bei den Eltern geführt habe. Das Problem besteht nun nicht mehr. Daher dankte Ruhnow der Sparkasse. Wie Markus Rück sagte, wollte das Kreditinstitut etwas zurückgeben. „Ihr seid diejenigen, die einmal für unserer Sicherheit sorgen sollen. Das ist das Mindeste, was wir für euch tun konnten“, so Rück an die Kinder gewandt.
Die Zelte werden zentral in der Feuerwache gelagert. Die Einheiten aus den Ortsteilen können sie sich laut Ruhnow aber bei Bedarf jederzeit abholen.