Damit wird es im Wechselbereich "kuschelig" und der Organisator des Ruppiner Duathlons vor eine größere organisatorische Herausforderung gestellt. Bernd Gummelt bleibt trotzdem ruhig, weiß er doch ein gefestigtes Team um sich. Start ist um 11 Uhr auf dem alten Sportplatz in Dorf Zechlin - wieder gemeinsam mit den Teilnehmern am Braminseelauf. Das bedeutet, wer auf den ersten Metern nach dem Massenstart Tempo vorlegt, der bleibt nicht im Pulk stecken. Denn das Feld wird nach den ersten Metern auf der Wiese trichterförmig zusammengeführt. Im Wald ist der gewohnt schmale Weg in diesem Jahr etwas breiter, nachdem ein Harvester aufräumte.
Ist die Fünf-Kilometer-Runde um das Gewässer beendet, kann sie noch einmal oder zweimal genommen werden, so sieht es das dreiteilige Angebot des Braminseelaufes vor. Die Duathleten steigen dagegen sofort aufs Rad und rasen auf der Landstraße bis zum Wendepunkt nach Kunsterspring, teilweise an den Knotenpunkten abgesichert von der Polizei. Dennoch sollten die Kraftfahrer am Sonnabend zwischen 11.30 und 13 Uhr besonders vorsichtig die Strecke Dorf-Zechlin-Neuruppin befahren. Spitzengeschwindigkeiten von 50 und mehr Kilometer pro Stunde sind möglich.
Von vier Dutzend Läufern geht Matthias Pagel aus, der mit dem BSC Dorf Zechlin das Laufevent absichert. Kritisch sei vor allem der Bereich von der Startlinie bis zur Waldkante, sagt er, wenn es feucht oder nass ist. Aber laut Wetterdienst soll es in der Region heute nur leicht und morgen gar nicht regnen.