Treffen auf neutralem Boden
Geplant war laut Schwochow eigentlich, dass sich alle beteiligten Parteien schon Ende März zusammensetzen. Stattfinden sollte der Termin im Haus der Begegnung (HdB), also "auf neutralem Boden", wie Schwochow sagt. "Es ist nicht ganz einfach, alle Leute unter einen Hut zu bekommen", erklärte er. Doch die Aussprache fand dann wegen der coronabedingten Beschränkungen nicht statt.
Nun geht der Betrieb im HdB zwar langsam wieder los. Den Normalzustand gebe es vor Ort aber noch nicht wieder. "Wir haben dort das Problem, dass wir nur einen Zugang haben." Die andernorts praktizierte Trennung von Ein- und Ausgang sei damit nicht möglich. Daher gebe es derzeit vor allem Angebote für Kleinstgruppen, etwa für Kurse der Volkshochschule, die sich auf der Freifläche draußen treffen. Auch Selbsthilfegruppen könnten das Haus nutzen. "Wir wollten da ansetzen, wo es am nötigsten ist."
Mit den weiteren Lockerungen, die das Land am Freitag angekündigt hat, hofft Schwochow, dass auch das Treffen mit dem Nabu spätestens im August oder September stattfinden kann. Bis zum Herbst soll es eine Einigung geben. Den zeitlichen Druck gebe es derzeit ohnehin nicht so sehr. "Jetzt gerade können sowieso keine Bäume gepflanzt werden. Das passiert im Herbst oder im Frühjahr." Dass bis zur nächsten Pflanzsaison nach dem Sommer eine Einigung gefunden werden könne, davon geht Rheinsbergs Bürgermeister aus.